RITRATTI D’AUTORE: LETZTER FREITAG DER REIHE MIT DEM PHILOSOPHEN SILVANO PETROSINO
Es wird der Philosoph Silvano Petrosino zu schließen, Freitag, 22. März, die Veranstaltungsreihe ”Autorenporträts – Klassiker, die das Leben bereichern“. Auf der Bühne des Teatro Astra wird um 21:00 Uhr das Meisterwerk der Weltliteratur präsentiert:” ”Erinnerungen an Hadrian" von Marguerite Yourcenar, ein Buch von außerordentlicher Tiefe handelt von Leben und Tod, von Konflikten und Liebe, von Freiheit und Menschenrechten.
Durch die Worte des Kaisers Hadrian bringt Marguerite Yourcenar die Angst vor dem Verlust von Vitalität, Eros und Jugend und die Annäherung an das unausweichliche Ende zu Papier. Ein Element, das diesen langen Brief so fesselnd macht, ist seine Fähigkeit, Hadrian als Mann und Kaiser mit seinen Ambitionen und seinen Schwächen bloßzustellen. Hadrians Memoiren stellen ein Beispiel für diejenigen dar, die sich mit Reflexionen über ihr eigenes Leben und die Rolle der Erinnerung befassen möchten. Ein Klassiker, der wiederentdeckt werden sollte, da er prägnant auf für den Menschen jeder Epoche entscheidende Fragen eingeht.
Silvano Petrosino, einer der angesehensten italienischen Philosophen, ist ordentlicher Professor für Religionsanthropologie und Medien sowie für Kommunikationstheorien an der Katholischen Universität vom Heiligen Herzen in Mailand. Er beschäftigte sich mit der phänomenologischen und existentialistischen Tradition der zeitgenössischen Philosophie und widmete bedeutende Studien und Übersetzungen dem Werk von Emmanuel Lévinas und Jacques Derrida. In seinen Forschungen untersuchte er die Natur des Zeichens und der Sprache, das Verhältnis zwischen Rationalität und Moral, die Analyse der Struktur der Erfahrung mit besonderem Augenmerk auf das Verhältnis zwischen Wort und Bild, zwischen Begehren und Menschlichem, und analysierte auch die ethische Dimension der Kommunikation und der Medien. Zu seinen jüngsten Werken gehören: Emmanuel Lévinas. Le due sapienze (Mailand 2017); Il desiderio. Non siamo figli delle stelle (Mailand 2019); Il miraggio dei social. Euforia digitale e comunicazione responsabile (Novara 2019); Lo scandalo dell’imprevedibile. Pensare l’epidemia (Novara 2020); Dove abita l’infinito. Trascendenza, potere e giustizia (Mailand 2020); Piccola metafisica della luce. Una teoria dello sguardo (Mailand 2021); Logiche follie. Sacrifici umani e illusioni della giustizia (mit Gabrio Forti, Mailand 2022); Le fiabe non raccontano favole. Una difesa dell’esperienza (Mailand 2023); sein erster Ausflug in die Belletristik mit: I coniugi Limpido (Novara 2023).


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